Karate Dojo Poing

Das Blog des Karate Dojo Poing

Anfängerkurs für Kinder und Jugendliche

ingo, um 10:34 Uhr am 05-02-2023

Das Karate Dojo des TSV Poing bietet ab dem 1.März 2023 wieder einen Anfängerkurs für Kinder und Jugendliche an.

In unserer Anfängergruppe lernen Kinder und Jugendliche ganz einfach Karate kennen. Ohne Leistungszwang tauchen sie ein in eine neue faszinierende Welt und lernen wie vielseitig Karate sein kann. Die traditionelle japanische Kampfkunst Karate-Do im Shotokan-Stil dient sowohl zur Selbstverteidigung, zur Fitnesssteigerung, als Ausgleichssport und auch als Wettkampfsport.

Die Freude und der Spaß an der Bewegung stehen im Vordergrund. Die Anfänger lernen die Grundlagen des Karate kennen. Unsere erfahrenen Trainer geben ihnen das Handwerkzeug mit um sich in einfachen Situationen sicher und richtig verteidigen zu können.

Das findest du in diesem Kurs:

Erste, einfache Karatetechniken
Grundlagen der Selbstverteidigung
Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit
Fitness und Gesundheitsförderung angepasst an deine individuelle Konstitution
Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und mentalen Stärke
Verbesserung der Lernfähigkeit
Gutes Körperbewusstsein und verbesserte Körperwahrnehmung
Viel Spaß in einem nicht-kommerziellen Sportverein

Hier die wichtigen Daten:

Trainingsort: Turnhalle der Grundschule in der Gebrüder-Grimm-Str 1
Trainer: Anton Martynov – 1.Dan, DOSB Trainer C (Breitensport und Leistungssport)
Kursbeginn: Mittwoch, 1.März 2023
Trainingszeit: 18:00 – 19:00 Uhr
Kursdauer: bis Ende Juni 2023
Kosten: 85 EUR

Eine schriftliche Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Bitte schreiben Sie dazu an:
dojo@karate-poing.de

Sportliche Grüße
Ingo Averdunk

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XMas Cup 2022

ingo, um 12:28 Uhr am 02-01-2023

Seit einigen Jahren veranstalten das Karate Dojo Poing zusammen mit dem TSV Erding und dem TSV Grassbrunn-Neukeferloh immer kurz vor Weihnachten den XMas Cup. Leider musste das Turnier die letzten 2 Jahre wegen Corona ausfallen. Um so freudiger waren wir, dass 2022 der XMas Cup wieder stattfinden konnte, diesmal in Grasbrunn.

Sieben Kinder aus dem Dojo nahmen an der Veranstaltung teil, dazu zahlreiche Helfer, Betreuer und Kampfrichter. Die Kinder traten in den Disziplinen Kata (Scheinkampf), Kumite am Ball (Kampf) und Hindernis-Parcourt (Koordination) an und konnten alle gute Ergebnisse erzielen. Viele unserer Sportler erhielten sogar Medaillen für die Plätze 1-3. Das gezielte Training von Michaela Talpai hat sich hier ausgezahlt.

Die Preisverleihung nahm diesmal der Nikolaus höchstpersönlich vor.

Wir gratulieren den Sportlern und bedanken uns bei allen Helfern.











Weitere Fotos vom XMas Cup 2022 findet ihr auf unserer Foto Galerie auf FlickR

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Die Dan-Grade der Kampfkunst Karate

ingo, um 12:17 Uhr am

Der lange Weg der Meister

Mit dem 1. Dan fängt der lange Weg für den Karateka beim Karate erst an, denn Dan bedeutet „Stufe”. Es ist der Anfang einer geistigen, charakterlichen und körperlichen Entwicklung. Der Dan-Träger strebt im Laufe der verschiedenen Meistergrade zur Perfektion. Die letzte Stufe eines lebenden Karateka ist der 10. Dan. Aber wie perfekt kann ein Mensch wirklich werden? In Japan wird der 10. Dan sehr selten vergeben und ist mehr ein Ehrentitel. Laut Wikipedia gibt es heute nur noch einen lebenden Meister mit dem 10.Dan. Der Japaner Hirokazu Kanazawa , am 3. Mai 1931 in der Präfektur Iwate, Japan geboren, ist einer der bedeutendsten Karate-Meister. Seit 2002 ist er Träger des 10. Dan Hanshi. Er hat mit dem legendären Shōtōkan-Gründer Funakoshi Gichin trainiert.

Definition der Dan Grade bei Karate

In den verschiedenen Kampfsportrichtungen gibt es keine einheitliche Definition der Dan Grade. Was im Judo ein schwarzer Gürtel ist , muss in Karate noch lange keiner sein. Auch zwischen den Verbänden gibt es hier starke Unterschiede. Während der eine Verband zwischen den einzelnen Prüfungen bis zum 1. Dan verschieden lange Wartezeiten bis zum Schwarzgurt hat, wirbt der andere Verband mit verkürzten Wartezeiten und Sonderbehandlung bis zur 1. Dan Stufe.. Doch wer sich auf den Weg des traditionellen Karate begibt, lässt sich auch auf den Weg der Charakterbildung und der geistigen Weiterentwicklung ein. Deswegen sollte sich jeder Karateka bewusst sein, der seinen schwarzen Gürtel nur mit körperlichem Training in einer Rekordgeschwindigkeit erreichen möchte, dass er den Weg des traditionellen Karate do längst verlassen hat.

Die Danstufen (schwarzer Gürtel)

Das Dan-System ( Schwarzgurte – Kuro Obi ) hat Meister Gichin Funakoshi in das Karate – Do eingeführt. Davon sind vier Grade technische Meistergrade, die auch als Yudansha (Danträger) bezeichnet werden. Zur technischen Perfektion übt sich der Yudansha mit geistiger Voraussetzung (Shin) und der richtigen Haltung (Shi-sei). Das entspricht dem traditionellen Karate do, den Anforderungen des Weges.

YUDANSHA – DIE DANTRÄGER DER GRADE 1-4

1. Dan Grad (Shodan)

„Der Grad des Suchenden”

Am Anfang seines langen Wegs der Dan Stufen hat der Shodan eine „Vorahnung” über das Wissen der Techniken. Der erste Dan bedeutet für ihn ein Ausgangspunkt für seine Entwicklung. Mit der technischen Grundlage des Trainings und seiner inneren Haltung hat er den Weg des Karate do gemeistert und begibt sich jetzt als „Suchender Schüler ” auf den Weg zur geistigen Reife. Er ist interessiert an der Verbindung von Geist und Technik und sieht das als nächste Herausforderung. Oft besteht allerdings die Gefahr, dass er sich jetzt auf seinem 1. Dan ausruht und glaubt, schon genug erreicht zu haben.

2. Dan Grad (Nidan)

„Der Grad der Erkenntnis”

Der Schüler hat nun die Bedingungen des Weges durch seine rechte Haltung verstanden. Noch warten viele Hindernissen auf seinem Weg, doch er hat sich noch nicht endgültig entschieden, diese Herausforderungen mit allen Konsequenzen zu meistern. Dieser Dan-Grad wird auch “Schülers am Anfang des Weges” genannt. Seine intensive Karate-Praxis und sein Studium des Weges lassen ihn über den Tellerrand des reinen Kampfsports blicken und ihn den Weg der Kampfkunst verstehen. Er kann sie auf seine täglichen Lebenssituationen übertragen. Ob der Schüler allerdings den Anforderungen des Weges wirklich gewachsen ist, wird sich zeigen. Profiliert er sich oder sieht sich nicht mehr als Schüler, dann ist er dem wahren Weg der Meister nicht gewachsen.

3. Dan Grad (Sandan)

„Der Grad des anerkannten Wegschülers”

Der Karateka ist nun entschlossen den Weg der Kampfkunst bis an sein Lebensende zu gehen. Erst jetzt wird ihn der Meister als wahren Wegschüler anerkennen. Hier beginnt der Eintritt in die Ha-Form( Zweite Stufe des Shu-Ha-Ri – Wege und stufen des Lehrens) “Der anerkannte Schüler” zeigt an seiner Haltung und nicht nur an seinem technischen Fortschritt seine Weg-Stufe. Er lässt sich durch nichts von seinem Weg abbringen. Seine Treue gegenüber dem Stil (Ryu), dem Weg (Do), der Schule (Dojo) und dem Lehrer (Sensei) haben Kopf, Herz und Hand gleichermaßen gestärkt. Karate-Do ist ein wesentlicher Teil seines täglichen Lebens geworden und gibt ihm innere Stärke und Kraft.

Shu Ha Ri – Wege und Stufen des Lehrens
Mit Shu Ha Ri werden in der Trainingslehre Wege und Stufen des Lehrens beschrieben.
• Shu – Grundschule: einfache Techniken, Taikyoku, Dachi, Kihon, Kumite, Dojo Kun, Ausdauer
• Ha – Formschule: Kombinationen, Tori, Kata, Bunkai, technische Sauberkeit
• Ri – Wegschule: Formvollendete Techniken, technisches und geistiges Ziel verstanden, Atmung, Vielfalt der Kampfkunst

4. Dan Grad (Yondan)

„Der Experte der Technik”

Ab dem 4. Dan beginnt der Weg des Budos. Der Karateka hat nun die technischen und körperlichen Grenzen erreicht und weiß nun, dass er sich auf einer anderen Ebene des Budo-Weges neuen Herausforderungen stellen muss. Er lebt und verinnerlicht die geistigen Aspekte der Kampfkunst täglich im Dojo oder im Alltag. Der Yondan verbindet die Karate Philosophie und die Budo-Technik so miteinander, dass er Wege zur inneren Perfektion suchen und finden kann. Er ist in der Lage, seinen Geist, seine Atmung und seinen Ki-Fluß in den körperlichen Übungen zu kontrollieren und verleiht damit seiner Technik die maximale Wirkung. Jede Übung, ob Kata, Khion oder Kumite führt ihn zur Suche nach der inneren Wahrheit und Perfektion, denn nur dort liegt der Schlüssel zur Meisterschaft.

Kodansha- Die selbstständigen Lehrer und eigentlichen Meistergrade des Budo. Diese Grade werden in zwei Abschnitte, unterteilt:
1. Kokoro* (5.Dan und 6.Dan)
2. iro kokoro* (7.Dan bis 10.Dan) In den Graden werden die Titel Renshi, Kyoshi und Hanshi vergeben. Man spricht diesen Meistergraden Seishin (geistige Reife) zu. *Kokoro = Der Mensch mit Bewusstsein, er hat die Kunst verinnerlicht

5. Dan Grad (Godan)

„Experte der Übung”

Der Karateka mit dem 5. Dan Grad bekommt den Titel Renshi – Mensch mit reifem Bewusstsein. Dieser Grad kann frühestens im Alter von 31 Jahren erreicht werden. Die Voraussetzung sind eine entsprechende Budo-Erfahrung und Lebenserfahrung. Der 5. Dan (Godan) und 6. Dan (Rokudan) zeichnen sich durch viel Wissen, Lebenserfahrung und eine starke innere Haltung aus. Das Karate-Do ist mit seiner Tradition ein wichtiges Lebensprinzip geworden. Der “Kodansha” ist kein “Schüler” mehr, sondern ein wahrer Meister. Er hat die Theorie und die Praxis verinnerlicht und ist ein Vorbild und mit seinem Wissen eine Autorität für seine Schüler. Er ist mit Herz, Geist und Seele ein Meister der Kampfkunst Karate.

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Dan-Prüfung

ingo, um 14:19 Uhr am 01-01-2023

Am 17.Dezember stellten sich unser Abteilungsleiter Ralf Rebetge, sowie Andreas Dassler und Thomas Effenberger der Prüfung zum 1.Dan – Schwarzgurt. Der Prüfung vorgegangen waren viele Monate Vorbereitung auf diese besondere Prüfung, mit bis zu 4-mal Training pro Woche. Ein Trainingsplan erlaubte ein strukturiertes Training auf die 4 Bereiche Kihon, Kata und Bunkai, sowie Jiyu-Ippon und Jiyu Kumite. Der komplette Trainerstab des Karate Dojo Poing half bei der Vorbereitung durch Training und Feedback, Korrektur, und nicht zuletzt Motivation.

Am Wochenende war es dann so weit: Die Prüfung fand im Anschluss an einen Lehrgang mit Fritz Oblinger in Neuburg / Donau statt. Die Prüflinge wurden von 3 Prüfern auf “Herz und Nieren” geprüft, und konnten am späten Abend Ihre Dan-Diplome in Empfang nehmen.

Wir freuen uns, drei neue Dan-Träger im Dojo begrüßen zu können und gratulieren herzlich zu dieser besonderen Leistung.







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Erfolgreiche Gürtelprüfung

ingo, um 12:17 Uhr am

Kurz vor Weihnachten fand die letzte Gürtelprüfung in Dojo für dieses Jahr statt. Die Prüfer Peter Fritsch und Ingo Averdunk hatten eine Menge zu tun: fast 30 Prüflinge hatten sich zur Prüfung angemeldet, von Weiß-Gurt bis zum Braunen Gürtel. Neben den Karatekas aus dem Karate Dojo Poing waren auch Prüflinge vom FC Forstern dabei.

Alle Prüflinge zeigten guten Einsatz und Techniken und konnten ihr Ziel erreichen.

Wir gratulieren herzlich !

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Neuer C-Trainer: Anton Martynov

ingo, um 09:24 Uhr am

Qualifizierte Trainer sind eine wesentliche Voraussetzung für ein motivierendes und erfolgreiches Training. Viele unserer Trainer haben formelle Trainerqualifikation durch den Bayerischen Karate Bund (BKB) oder dem Bayerischen Landessportbund (BLSV). Wir erweitern regelmäßig unser Wissen in Fortbildungen und Lehrgängen; zudem besuchen wir Wettkämpfe, um uns auch mit den aktuellen Entwicklungen im Wettkampf vertraut zu machen.

Kurz vor Weihnachten hat Anton Martynov die Prüfung zum Trainer-C im Bayerischen Landessportverband (BLSV) und BKB (Bayerischer Karate Bund) erfolgreich bestanden. Die Ausbildung streckte sich über viele Wochenenden und umfasste viele Aspekte wie Trainingsplanung und -durchführung, Erste-Hilfe, Rechtliche Rahmenbedingungen und Organisation. Neben einer schriftlichen Prüfung musste Anton ein Training leiten und beim Bayerischen Landeskader hospitieren.

Wir freuen uns mit Anton über die Erreichung dieser Lizenzstufe !

Anton leitet bereits den aktuellen Anfängerkurs und springt gerne als Trainer ein, wenn es kurzfristig Änderungen im Trainingsbetrieb gibt.

Die Trainer im Karate Dojo Poing findet ihr hier.

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Mitgliederversammlung 2022

ingo, um 12:36 Uhr am 15-10-2022

Am Freitag 14.Oktober hatten wir unsere Mitgliederversammlung 2022 mit Neuwahlen. Der neue Vorstand ist “fast” der gleiche wie schon die letzten Jahre. Lediglich Svenja Schubert kann beruflich bedingt ihr Amt als Schriftführer nicht weiterführen und stellte sich nicht mehr zur Wahl. Das Dojo dankt Svenja für ihre Arbeit in den letzten Jahren. Als Nachfolger wurde Peter Fritsch einstimmig gewählt.

Somit ist dies der neue Vorstand:

  • Abteilungsleiter: Ralf Rebetge
  • Stellv. Abteilungsleiter: Rainer Funk
  • Dojo-Leiter: Ingo Averdunk
  • Stellv. Dojo-Leiter: Michaela Talpai
  • Kassenwart: Thomas Pilger
  • Kassenprüfer: Uwe Kaiser und Peter Fritsch
  • Jugendleiter: Alfred Herzog
  • Schriftführer: Peter Fritsch
  • Jugendsprecher: Tobias Robeis (bereits in Jugendversammlung gewählt)
Der Dojo Vorstand 2022/23

Der Dojo Vorstand 2022/23

Der Dojo Vorstand

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Jahresbericht des Karate Dojo Poing 2021/2022

ingo, um 12:37 Uhr am 14-10-2022

Das Jahr eins nach Corona war größtenteils geprägt von Normalisierungsbemühungen im Dojo. Dies umfasste: Hochfahren des Trainingsbetriebes, Halten von Mitgliedern, Zugewinn neuer Mitglieder sowie Abhalten von Veranstaltungen.

Zwar konnten wir keinen maßgeblichen Netto-Zugewinn an Neumitgliedern verzeichnen, allerdings können wir stolz sein, dass wir dank des unermüdlichen Einsatzes vor allem unserer Trainer in Summe keine Mitglieder verloren haben. Hatten wir im Oktober 2020 insgesamt 118 Mitglieder, so zählten wir im Juni diesen Jahres 117 Mitglieder.

Trotz des berufsbedingten Ausfalls von Sebastian Averdunk als Trainer v.a. der Anfängerkurse für unsere kleinsten Karateka, fanden dank der Team-Arbeit des Trainerteams insgesamt, insbesondere aber auch durch das Einspringen von Ingo Averdunk die immer noch gut nachgefragten Anfänger-Kinderkurse weiterhin statt, von denen wir im vergangenen Berichtsjahr drei anbieten konnten. Ein weiterer hat gerade begonnen und wir freuen uns, dass Anton Martynov die Aufgabe übernommen hat, hier das Training zu leiten.

Das Interesse an diesen Anfängerkursen ist insbesondere auch deswegen bemerkenswert als wir – im Gegensatz zu vielen Konkurrenzsportarten, die wesentlich früher beginnen und somit die kleineren Kinder ‚abschöpfen‘ – grundsätzlich an einer Altersgrenze von 7 Jahren festhalten.

Bei aller Freude über die Kinderkurse darf natürlich der Anfängerkurs für Erwachsene unter Leitung von József Talpai mit tatkräftiger Unterstützung von Michaela Talpai am Donnerstag nicht unerwähnt bleiben.

Während wir im Juli letzten Jahres unseren traditionellen Sommerlehrgang mit Péter Schwarcz noch online abhielten, haben wir uns dieses Jahr umso mehr gefreut, Péter im September wieder persönlich als Lehrgangstrainer begrüßen zu können, doch dazu unten mehr.

Fast schon in Vergessenheit geraten ist die Olympiade in Japan im August letzten Jahres, bei dem Karate erstmalig als eigene Disziplin teilnehmen durfte. Dass es wahrscheinlich auch das letzte Mal sein wird, finden vor allem die Wettkämpfer des Sportkarate eher bedauerlich, die Traditionalisten berührt das hingegen eher weniger. Welche Meinung man dazu auch vertritt: Karate war zumindest an prominenterer Stelle in den Sportnachrichten.

Wir machen einen Sprung in dieses Jahr

Am 30.04. hatten wir die große Freude, einen Lehrgang mit dem deutschen JKA-Cheftrainer Claudio Dinu anbieten zu können. Erfreulich war nicht nur die große Anzahl an Teilnehmern sondern auch, dass Claudio auf ein Trainerhonorar verzichtete und wir die Einnahmen aus dieser Veranstaltung der Ukraine-Hilfe spenden durften. Nach weiterer Zugabe von Dojo-Mitteln überreichten wir unter Anwesenheit des Poinger Bürgermeisters Thomas Stark beim Poinger Volksfest feierlich einen Scheck über EUR 1.000 EUR an die wohltätige Organisation „The Human Safety Net“.

Ein weiteres Highlight liegt noch gar nicht so lange zurück: am 17.09. veranstalteten wir rund um den bereits erwähnten Lehrgang mit Péter Schwarcz erstmalig einen „Tag der offenen Tür“, wo wir unser Dojo einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen und gleichzeitig neue Mitglieder anwerben wollten. Die vom DKV mit 900 EUR bezuschusste Veranstaltung war ein voller Erfolg. Neben Schnuppertrainings, die wir für Jung und Alt anboten, demonstrierten Mitglieder unseres Dojos in einer von den Talpais einstudierten Vorführung die Vielfältigkeit des Karate. Ein Großteil der jetzt im Anfängerkurs gemeldeten Kinder hatte dort an dem Schnuppertraining teilgenommen.

Die Planungen für das nächste Jahr sind schon wieder in vollem Gange und der scheidende Vorstand ist überzeugt, dass wir auch in der nächsten Mitgliederversammlung auf viele spannende und erlebnisreiche Momente zurückblicken werden können.

An dieser Stelle bleibt mir nur, mich bei allen Vorstandskollegen und vor allem den Trainern ganz herzlich zu bedanken. Wie auch in vergangenen Jahren war es eine große Freude, mit Euch zusammenarbeiten zu dürfen.

Ralf Rebetge

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